Hunde füttern leicht gemacht

Hunde werden zu den so genannten fakultativen Carnivoren gezählt. Ihr Raubtiergebiss und ihr kurzer Verdauungstrakt gelten als Indikatoren dafür, dass der Hund auf eine fleischbasierte Nahrung angewiesen ist, um möglichst lange gesund und munter zu bleiben. Dennoch ist er ebenso imstande, pflanzliche Nahrung sowie Stärke zu verdauen, weshalb er ebenfalls gerne zu den Omnivoren (Allesfresser) gezählt wird.

Die Domestikation, die den Wolf zum Hund werden ließ, hat nicht nur zu einer Anpassung an die menschliche Lebensweise, sondern auch auf die Verwertung von menschlichen Essensresten geführt. Die verschiedensten Hunderassen sind folglich evolutionär an die Ernährungsbedingungen angepasst, die ihre Menschen vorgaben und fressen seit mehreren tausend Jahren das, was der Mensch ihnen übriggelassen hat. Seine enorme Anpassungsfähigkeit, gepaart mit seiner Genügsamkeit, verhalf dem Hund zur Ausbreitung über die komplette Erde und ermöglicht ihm bis heute, in sämtlichen Breitengraden zu überleben.

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Daraus lässt sich schlussfolgernd, dass es gar keine allgemein gültige artgerechte Ernährung für Hunde geben kann. Jeder Stoffwechsel ist anders. Von der Genetik über die Epigenetik bis hin zum Mikrobiom, gibt es unzählige physiologische Faktoren, die für oder gegen eine bestimmte Ernährung bei einem bestimmten Individuum sprechen. Am Ende bestimmt immer der Hund, mit welcher Ernährung er zurechtkommt und nicht die Philosophie des Halters oder der gerade vorherrschende Trend. Faktoren, wie die jeweiligen Lebensumstände von Hund und Halter, Erkrankungen, Futter-Prägungen sowie die jeweiligen Vorlieben des Hundes, sollten als entscheidende Indikatoren zur Fütterung des Hundes herangezogen werden.


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