Die frische Rohfütterung

Die Nahrungsgrundlage der frischen Rohfütterung bildet tierisches Eiweiß in Form von Fleisch, Innereien und Fisch. Verschiedene Gemüse und Obstsorten liefern wertvolle sekundäre Pflanzenstoffe, Enzyme und Ballaststoffe. Diverse Kohlenhydrate und Getreidesorten, wie Kartoffeln, Hirse oder Haferflocken landen, neben tierischem Fett, als Energielieferant im Napf. Frischer Pansen und rohe Knochen vervollständigen den nährstoffreichen Speiseplan Deines Hundes. Bei der frischen Rohfütterung wird nicht wie beim klassischen BARF strikt nach Beutetierkonzept gefüttert, sondern vor allem Wert auf naturbelassene und frische Lebensmitteln gelegt, bei der auf individuelle Lebensumstände und Vorlieben Rücksicht genommen wird. Der Hund wird weniger als ein wildes Tier betrachtet, das im Wald Beute erlegen muss, sondern viel mehr als ein domestiziertes Haustier, welches mit dem Menschen seit tausenden von Jahren Haus, Bett und Küche teilt.

Herkunft der Lebensmittel

Eine entscheidende Rolle bei der frischen Rohfütterung spielt die Herkunft der einzelnen Rohstoffe. Vor allem der Fleischherkunft wird eine große Bedeutung beigemessen. Fleisch aus Massentierhaltung wird kategorisch abgelehnt. Hier gilt ganz klar: Qualität vor Quantität. Beim Kauf von Gemüse und Obst sollte so oft wie möglich auf saisonale und regionale Produkte zurückgegriffen werden, um eine bestmöglichste Nährstoffdichte zu gewährleisten.

Die Vorteile einer frischen Fütterung im Überblick:

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Zeitlicher Aufwand

Selbstverständlich ist eine selbstzubereitende Ernährung zeitlich und logistisch aufwendiger, als eine ausschließliche Fütterung mit Fertigfutter. Gemüse und Obst möchten püriert, Kohlenhydrate abgekocht, Fleisch aufgetaut und portioniert werden. Das bedarf größerer zeitlicher Einplanung, als lediglich eine Trockenfuttertüte aufzureißen und die angegebene Menge an Futterbrocken in den Napf zu füllen.

Aber die Arbeit lohnt sich

Je mehr frische und natürliche Nahrungsmittel der Hund bekommt, desto höher steigen seine Chancen, gesund alt zu werden. Sogar in Studien wurde nachgewiesen, dass bereits die Zugabe kleiner Anteile von frischen Komponenten zum Fertigfutter, das Risiko einer Krebserkrankung des Hundes signifikant senken konnte.

Eine frische Hundefütterung, ohne dogmatische Denkweise, kann man bestenfalls in die eigene Kochroutine einbinden, bei der sowohl mal Essensreste als auch vegetarische Mahlzeiten erlaubt sind. Kein Glaubenskrieg, keine Wissenschaft, kein schwarz/weiß – sondern einfach nur Hunde nach ihren individuellen Bedürfnissen und Vorlieben gesund füttern.

Erfreue Dich an dem Anblick, wie Dein Hund mit Begeisterung einen Knochen zerlegt oder genüsslich ein großes Stück Pansen vertilgt. Gestalte die Fütterung bunt, abwechslungsreich und schmackhaft!

Wenn Du Deinem Hund mehr Freude im Napf gönnen möchtest, freue ich mich, Dich dabei zu unterstützen.


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